Alkohol? Nicht am Arbeitsplatz!

Kein Alkohol am Arbeitsplatz – dafür gibt es gute Gründe. Fachleute schätzen, dass jeder fünfte bis zehnte Mitarbeitende in Unternehmen Alkohol in riskanter oder gar schädlicher Weise trinkt. Darüber hinaus wird davon ausgegangen, dass 20 bis 25% der Arbeits- und Wegeunfälle auf Alkohol zurückzuführen sind. Auch fehlen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit einer Suchtproblematik bis zu 16-mal häufiger als die Gesamtbelegschaft – was wirtschaftliche Einbußen und deutliche Mehrarbeit für Kolleginnen und Kollegen bedeutet. Doch auch gesamtgesellschaftlich kostet Alkohol am Arbeitsplatz enorm viel Geld: Durch Arbeitsausfälle, Frühberentung oder Rehabilitationen entstehen der Volkswirtschaft geschätzte Kosten in Höhe von knapp 17 Millionen €. Daneben entstehen durch alkoholisierte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer enorme Sachschäden in Betrieben, die mit schätzungsweise 1 Mrd. € zu Buche schlagen. Und auch im Zusammenhang mit Berufsausbildungen gelten Alkoholprobleme als die häufigste Ursache bei Fehlzeiten, Leistungseinbußen und Arbeitsunfällen im Betrieb.

Sie merken: Alkohol und arbeiten? Das gehört einfach nicht zusammen! Um darauf aufmerksam zu machen, lautet das Schwerpunktthema der kommenden Aktionswoche „Kein Alkohol am Arbeitsplatz!“.