Alkohol? Nicht am Arbeitsplatz!

Kein Alkohol am Arbeitsplatz – dafür gibt es gute Gründe. Fachleute schätzen, dass 10 % aller Beschäftigten – von der Geschäftsführung bis zur Aushilfskraft – aus gesundheitlicher Sicht zu viel trinken. 5 % von diesen Personen trinken demnach riskant und weitere 5 % sind suchtgefährdet. Auch fehlen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit einer Suchtproblematik bis zu 16-mal häufiger als die Gesamtbelegschaft – was wirtschaftliche Einbußen und deutliche Mehrarbeit für Kolleginnen und Kollegen bedeutet. Doch auch gesamtgesellschaftlich kostet Alkohol am Arbeitsplatz enorm viel Geld: Durch Arbeitsausfälle, Frühberentung oder Rehabilitationen entstehen der Volkswirtschaft geschätzte Kosten in Höhe von knapp 30,15 Mrd. €. Daneben entstehen durch alkoholbedingte Unfälle insgesamt Kosten von ca. 9,15 Mrd. € für das deutsche Gesundheitssystem. Und auch im Zusammenhang mit Berufsausbildungen gelten Alkoholprobleme als die häufigste Ursache bei Fehlzeiten, Leistungseinbußen und Arbeitsunfällen im Betrieb.

Sie merken: Alkohol und arbeiten? Das gehört einfach nicht zusammen! Um darauf aufmerksam zu machen, lautet das Schwerpunktthema der kommenden Aktionswoche „Kein Alkohol am Arbeitsplatz!“.