Am Sonntag fand der internationale Tag des alkoholgeschädigten Kindes statt

Am 9. September war wie jedes Jahr der Tag des alkoholgeschädigten Kindes. Auch die Aktionswoche Alkohol möchte auf die schädlichen und schwerwiegenden Auswirkungen des mütterlichen Alkoholkonsums während der Schwangerschaft aufmerksam machen.

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Weltweit trinken die europäischen Frauen mehr Alkohol in der Schwangerschaft als alle anderen. Es herrscht bei diesem Thema demnach dringender Bedarf an Aufklärung, denn das Trinken von Alkohol in der Schwangerschaft kann schwere Schäden für das ungeborene Kind bedeuten. Und auch für Alkoholkonsum in der Stillzeit gilt: Ihr Kind trinkt mit.

In Europa werden die meisten Kinder mit dem Fetalen Alkoholsyndrom (FAS) geboren. Erkrankt ein Kind an FAS, kommt es je nach Schweregrad zu verschiedenen inneren und äußeren Veränderungen. Kinder, die einmal erkrankt sind, können nicht geheilt werden. Durch verschiedene Therapien kann ihr Leben jedoch etwas erleichtert werden. Weil der einzige Auslöser für FAS der Alkoholkonsum der Mutter in der Schwangerschaft ist, kann diese Erkrankung alleine durch den Verzicht auf Alkohol zu 100 % vermieden werden.

Die Aktionswoche Alkohol klärt daher u.a. über die Risiken des Alkoholkonsums in der Schwangerschaft auf. Und damit sind wir zum Glück nicht alleine: Viele Aktive machen regelmäßig auf das Thema aufmerksam. Auch SUCHT.HAMBURG ist darunter und veranstaltet vom 12. bis 14. September die interaktive Ausstellung „ZERO! Schwanger? Dein Kind trinkt mit! Alkohol? Kein Schluck. Kein Risiko.“ auf die wir an dieser Stelle gerne aufmerksam machen wollen. Die Ausstellung ist kostenlos und wurde von Jugendlichen für Jugendliche entwickelt – aber natürlich sind auch Erwachsene gern gesehen und können Neues mitnehmen. Die Pressemeldung mit weiteren Informationen finden Sie hier.
Weitere Informationen zum Thema Alkohol in der Schwangerschaft finden Sie auf dieser Webseite und hier.