Straßenverkehr

Im Jahr 2001 wurde in Deutschland die 0,5-Promille-Grenze für das Fahren eines Kraftfahrzeugs eingeführt. Seit 2007 gilt zusätzlich für Fahranfängerinnen und -Anfänger ein totales Alkoholverbot für das Fahren eines Kraftfahrzeugs. Trotzdem sind die zu verzeichnenden Unfälle unter Alkoholeinfluss mit Personenschaden überdurchschnittlich häufig bei jungen Erwachsenen zu finden. 24,2 % der an Unfällen alkoholisierten Beteiligten war im Jahr 2021 zwischen 25 und 34 Jahre alt. Hierunter fallen außerdem besonders junge Männer ins Gewicht:

Die Anzahl der an Unfällen mit Personenschaden beteiligten alkoholisierten männlichen Beteiligten fällt etwa 6,4 mal so hoch aus wie die der weiblichen. […] 2021 waren 86,3 % der alkoholisierten Unfallbeteiligten männlich. (DHS Jahrbuch Sucht 2023)
Alkoholunfälle sind nach wie vor schwerwiegender als Unfälle ohne Alkoholeinfluss. So kamen im Jahr 2021 auf 1000 Alkoholunfälle mit Personenschaden 12 Getötete und somit 1,2-mal so viele Todesopfer wie bei Unfällen mit Personenschaden insgesamt.
Wer Alkohol trinkt und sich danach ins Auto setzt, gefährdet hiermit nicht nur sich, sondern auch die Personen, die womöglich mit im Fahrzeug sitzen und darüber hinaus unbeteiligte Dritte.


„Kein Alkohol unterwegs“ - Kurzfilme

„Kein Alkohol unterwegs!“ war der thematische Schwerpunkt der Aktionswoche Alkohol 2017. In diesem Kontext wurden vom Schweizer Bundesamt für Gesundheit (BAG) zwei Kurzvideos zu dieser Thematik erstellt: „Nachtschlüssel“ und „Reifenpanne“. Die Videos durften wir und die Veranstaltenden vor Ort freundlicherweise für die Öffentlichkeitsarbeit rund um die Aktionswoche Alkohol 2017 nutzen – weil Bilder manchmal mehr sagen als tausend Worte! Beide Videos finden Sie auch hier.


Weitere Informationen

Ab dem Frühjahr 2024 können registrierte Veranstaltende der Aktionswoche Alkohol 2024 im Seitenbereich Materialansicht den DVR Flyer zum Thema Alkohol & Straßenverkehr bestellen. Die Publikation ist für alle Interessierten auch im Bestellcenter der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen e.V. (DHS) verfügbar.