Alkoholprävention in der Kommune

Aktive Kommunen und kommunale Netzwerke können ein Zeichen für weniger Alkoholkonsum setzen. Stellen Sie während der Aktionswoche alkoholpräventive Veranstaltungen auf die Beine! Die Vernetzung untereinander ist hierbei das A & O.  

Die Bandbreite der Aktionsmöglichkeiten ist praktisch unbegrenzt. Marktplätze, Einkaufszentren, Fußgängerzonen, Bahnhöfe – das sind ideale Orte, um mit vielen Menschen ins Gespräch zu kommen, Materialien zu verteilen und für sich zu werben.

Wenn Sie keine Veranstaltung an öffentlichen Plätzen durchführen wollen, bieten sich auch Aktionen innerhalb der eigenen Einrichtung oder ein „Tag der offenen Tür“ an. Informative Vorträge locken zahlreiche Menschen an. Laden Sie Fachleute zu Vorträgen und Gesprächen ein.

Gemäß dem Leitspruch „Gemeinsam sind wir stark“ sollten Sie regionale Akteure in die Vorbereitung einbeziehen, die sich zuverlässig und motiviert beteiligen und sich auf die Aufgabe einlassen.

Falls Sie neue Netzwerke ins Leben rufen möchten, wären folgende Einrichtungen und Organisationen Ihre Ansprechpartner:

  • Einrichtungen der Suchthilfe (zu finden unter www.suchthilfeverzeichnis.de)
  • örtliche Sucht-Selbsthilfegruppen
  • Gesundheitsämter
  • Jugendämter
  • Ordnungsämter
  • Jugendfreizeiteinrichtungen
  • Vereine
  • Betriebe
  • und, und, und.

Eine Vorbereitungsgruppe kann sich um die konkrete Planung kümmern. Knüpfen Sie Kontakt zu möglichen Verbündeten vor Ort – das heißt, zu anderen Gruppen, Verbänden oder lokalen Arbeitskreisen.

Überlegen Sie, was Sie mit Ihrer Aktion konkret erreichen möchten. Maßgebliche Ziele können sein:

  • problematischen Alkoholkonsum zu thematisieren,
  • die Sensibilität im Umgang mit Alkohol zu fördern,
  • die soziale Ausgrenzung alkoholabhängiger Menschen zu reduzieren und/oder
  • auf Ihr örtliches Angebot für Menschen mit Alkoholproblemen und deren Angehörige aufmerksam zu machen.

HaLT-Projekte

Das HaLT Programm stellt für die kommende Aktionswoche zwei Projektideen zur Verfügung. Diese sind ideal für die Durchführung an den HaLT Standorten geeignet, können aber auch von anderen Einrichtungen oder Veranstaltenden der Aktionswoche Alkohol verwendet bzw. zur Inspiration genutzt werden.

Alkoholprävention in der Kommune – Vorbildverhalten (von Erwachsenen) im Umgang mit Alkohol

Dieses Projekt zielt darauf ab, Personen unterschiedlichen Alters auf ihren Umgang mit Alkohol anzusprechen und sie für ein positives Vorbildverhalten zu gewinnen.

Hierfür steht exemplarisch die Leitfrage „Vorbild sein im Umgang mit Alkohol heißt für mich…“, die von Fachkräften an einem öffentlichen Platz mit Hilfe der ausgedruckten Druckvorlagen an interessierte Passantinnen und Passanten ausgehändigt wird.  

Verantwortung und Vorbild von kommunalen Entscheidungsträgerinnen und -trägern

 

Bei diesem Projekt wird eine zuständige entscheidungstragende Person auf kommunaler oder Landkreisebene (z. B. Bürgermeisterin/ Bürgermeister, Landrätin/Landrat) zu einem Gespräch im Rahmen der Aktionswoche Alkohol eingeladen.

Das Gespräch dient dazu, Entscheidungsträgerinnen und –träger  in Politik und Verwaltung für das Thema Alkoholprävention zu sensibilisieren und sie als positive Vorbilder zu gewinnen. Die Druckvorlage liefert hierzu eine Checkliste mit konkreten  Maßnahmen zur Alkoholprävention.

Im Nachgang zur Aktionswoche hat das HaLT Netzwerk zahlreiche positive Rückmeldungen erhalten. Die Rückmeldungen können Sie auf der Website des HaLt Netzwerks einsehen:

„WIR WAREN DABEI!“ –EINDRÜCKE DER AKTIONSWOCHE ALKOHOL 2022 - HaLT – Hart am LimiT